Ghost-Town Kolmanskop

Kolmanskop

Der heutige Tag beginnt mit einem frühen Frühstück. Wir sind bereits um 7 Uhr  vor Ort und geniessen das reichhaltige Buffet. Anschliessend fahren wir westwärts in Richtung Lüderitz um die ‚Ghost-Town‘ Kolmanskop (oder wie ursprünglich ‘Kolmannskuppe’) zu sehen.

Kolmanskop
Kolmanskop

Die vielen interessanten und kuriosen Geschichten haben wir bei einer Führung durch das Dorf erfahren.
Mit dem Fund des ersten Diamanten 1908 begann der Diamantenrausch. Das Dorf Kolmanskop entstand in dieser Zeit des Diamantenfiebers. Das Dorf hatte ein eigenes Spital, ein Kasino mit Turnhalle und eine Kegelbahn, eine Bäckerei, eine Metzgerei und auch eine Eisfabrik.
Nachdem der Abbau der Diamanten zu aufwändig wurde, verliessen die Vorgesetzten und Arbeiter mit ihren Familien das Dorf. Der letzte Bewohner verliess den Ort 1956.

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Die Natur gewinnt
Die Natur gewinnt

Nun holt die Natur (die Wüste) den Ort zurück. In den Häusern hat es heute zum Teil meterhohe Sandverwehungen. Kolmanskop wird allmählich unter dem Sand begraben.

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Nach dem spannenden Besucher der ‚Geister-Stadt’ fahren wir noch knapp 10 km weiter nach Lüderitz. Mann kann sich Lüderitz wohl überall in Deutschland vorstellen, aber an der Südwestküste Afrikas wirkt es unpassend.

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Haus Hartmann 1909 in Lüderitz